Radikalfänger / Antioxydantien - ! Entgiftung!

Vitamin E

  • eines der wichtigsten Antioxydantien
  • wird in Zellmembran eingebaut als Schutz gegen freie Radikale
  • freie Radikale belasten den Körper mehr denn je durch steigende Umweltbelastungen ( z.B. Ozon, Schwermetalle)
  • freie Radikale greifen die Körperzellen an = oxidativer Stress
  • löst Erkrankungen aus (z.B. Tumore, Infektionen, Immunschwäche, Allergien)

 NAC =M;N-Avetyl-Cystein

N-Acetyl-Cystein, kurz NAC, ist die stabilisierte, acetylierte Form der essentiellen Aminosäure L-Cystein. Einmal aufgenommen, kann NAC im Körper deacetyliert und so in Cystein umgewandelt werden. Durch die hohe Stabilität zeigt NAC eine deutlich bessere Bioaktivität als gewöhnliches L-Cystein.

Neben Methionin ist Cystein die einzige schwefelhaltige proteinogene Aminosäure und erfüllt somit wichtige Funktionen im Körper.
Doch es kann noch viel mehr:

NAC dient als Vorstufe für Glutathion, einem der wichtigsten körpereigenen Antioxidantien. Bei Glutathionmangel dient NAC vermehrt zur Glutathionsynthese.
NAC ist ein wichtiger Lieferant für Sulfhydryl-Gruppen, welche für viele Stoffwechselfunktionen und die Entgiftung benötigt werden. Die direkten antioxidativen Eigenschaften von NAC sind ebenfalls auf diese Schwefel-Gruppe zurückzuführen.

MANGEL

NAC ist eine Vorstufe der bedingt essentiellen Aminosäure L-Cystein, die täglich in ausreichender Menge mit der Nahrung zugeführt werden muss. Durch eine extrem einseitige, proteinarme Ernährung kann es zu Mängeln einzelner Aminosäuren kommen.

Der Tagesbedarf von L-Cystein wird auf 13mg/kg Körpergewicht geschätzt. Der Mensch kann einen Teil des Cystein durch Eigensynthese in der Leber selbst herstellen, weshalb Cystein nicht zu den vollständig essentiellen Aminosäuren gezählt wird. Da diese Eigensynthese aber allein oft nicht ausreichend ist, um den Bedarf des Körpers abzudecken, ist der Mensch zusätzlich zur körpereigenen Produktion auf eine ergänzende Aufnahme von L-Cystein über die Nahrung angewiesen. Cystein ist dabei eine besonders seltene Aminosäure und kommt in den meisten Proteinen nur zu einem geringen Prozentsatz von ca. 2 % vor, so dass es einer besonders abwechslungsreichen Ernährung bedarf, um den Körper ausreichend zu versorgen.

L-Cystein ist wichtig für Bindegewebe, Haut, Haare, Muskeln und Knochen. Die Aminosäure ist außerdem ein wichtiger Schwefellieferant. Zusammen mit den Aminosäuren Glutamin und Glycin ist Cystein Ausgangssubstanz des wichtigen körpereigenen Antioxidans Glutathion (Regeneration von Vitamin E und C). Zusammen mit der Aminosäure Methionin wiederum ist es Vorstufe von Taurin. Außerdem ist die Aminosäure an zahlreichen Stoffwechselprozesse beteiligt.

Astaxantin·        

Die Blutregenalge (Haematococcus pluvialis) ist eine Mikroalge, die bekannt ist für ihre eindrucksvolle Rotfärbung. Verantwortlich hierfür ist das Carotinoid Astaxanthin, das auch in verschiedenen Obst- und Gemüsesorten zu finden ist, und die charakteristische Färbung von Lachs und Flamingos bewirkt. Astaxanthin ist ein natürlicher Schutzstoff der Alge, den sie verstärkt unter erschwerten Lebensbedingungen produziert. Wirkung und Sicherheit natürlichen Astaxanthins aus H. pluvialis ist in vielen Studien untersucht, im Gegensatz zu synthetisch hergestelltem Astaxanthin aus Petrochemikalien oder aus genmanipulierter Hefe. Natürliches Astaxanthin wirkt in einem synergistischen Komplex mit den anderen antioxidativ wirksamen Carotinoiden der Alge wie Zeaxanthin, Lutein, Beta-Carotin, Canthaxanthin. Diese Komplexwirkung sorgt in punkto Antioxidativität für eine 20-90x höhere Wirksamkeit als synthetisches Astaxanthin, so dass im Vergleich geringere Dosierungen genügen.

Ouercetin

zählt zu den Bioflavonoiden, den am häufigsten erscheinenden Polyphenolen (aromatische Verbindungen) in der Pflanzenwelt. Flavonoide sind als Pflanzenpigmente sowohl verantwortlich für die Farbgebung der Blüten und Blätter als auch für den Schutz vor bestimmten Umwelteinflüssen.

Quercetin zeichnet ein hohes antioxidatives Potenzial aus, zu vergleichen mit dem der oligomeren Proanthocyanidine (OPC), sowie dem Epigallocatechingallat EGCG aus den Blättern des grünen Tees.

Quercetin konzentriert sich insbesondere in den äußeren Schichten von Pflanzen und Früchten, so beispielsweise in Weintrauben, Äpfeln oder Zwiebeln. Entfernt man jedoch die Schalen, sinkt der Quercetingehalt gegen Null. Quercetin enthält das Wort “quercus”, die lateinische Bezeichnung für Eiche, in deren Baumrinde besonders hohe Konzentrationen des Polyphenols entdeckt wurden. Auch die Randschichten anderer Baumarten haben jedoch einen hohen Gehalt des wirksamen Flavonoids.

Außergewöhnlich hohe Mengen enthält vor allem der Japanische Schnurbaum (Sophora japonica).

Da Quercetin kein essentieller Nährstoff ist, kann streng genommen auch kein Mangel an Quercetin bestehen. Sehr wohl ist aber ein Mangel an Antioxidantien möglich. Quercetin ist ein natürliches Antioxidans und unterstützt andere wichtige Antioxidantien wie Vitamin C und E in ihrer Wirkung. Vitamin E und Vitamin C helfen dabei die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Vitamin D3 + K2

Melatonin

ist ein körpereigenes Hormon und Antioxidans, das aus der Aminosäure L-Tryptophan über die Zwischenstufe 5-HTP in der Zirbeldrüse und zu geringen Teilen auch in der Netzhaut und im Darm gebildet wird. Die Melatoninbildung und -ausschüttung ist lichtabhängig, wobei Dunkelheit die Melatoninbildung und -ausschüttung anregt, Tages- und blaues Bildschirmlicht diese hingegen hemmt. Tagsüber ist der Melatoninspiegel etwa 3-12mal niedriger als nachts. Die Ausschüttung von Melatonin leitet die Regenerationsphase und das Einschlafen ein und ist verantwortlich für die Tiefschlafphase. Dazu werden Blutdruck, Körpertemperatur und Energieverbrauch gesenkt und umgekehrt das Immunsystem, die Geweberegeneration und DNA-Reparatur, die Ausschüttung von Sexual- und Wachstumshormonen sowie neuronale Vernetzung (Gedächtnis) angeregt. Mit fortschreitendem Alter sinkt die körpereigene Melatoninproduktion.

GESUNDHEITSBEZOGENE AUSSAGEN ZU MELATONIN LAUT EFSA:

Melatonin trägt bei

  • zur Verkürzung der Einschlafzeit
  • zur Linderung der subjektiven Jetlag-Empfindung

MELATONINMANGEL

Bei Melatoninmangel kommt es zu Schlafstörungen wie Ein- und Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen, Leistungsabfall sowie frühzeitiger Alterung. Melatonin ist für die Einleitung der Tiefschlafphase verantwortlich, in der unter anderem das Regenerations- und Wachstumshormon Somatropin gebildet wird. Fehlt die Tiefschlafphase kommt es zu einer Somatropinunterversorgung, die mit Erschöpfung, erhöhter Infektanfälligkeit, Zunahme von Viszeralfettgewebe und einem Verlust von Knochendichte und Muskelmasse sowie verminderter Hautregeneration einhergeht. Durch die Abnahme der Regenerationsleistung erhöht sich zudem das Risiko chronischer Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes Typ 2 und Übergewicht sowie Gedächtnisstörungen vor allem in Alter (Demenz). Die erhebliche Zunahme des Krebsrisikos hat die WHO dazu veranlasst Schichtarbeit als krebserregend einzustufen.

Zink